Spieldosen kennen die meisten, wenn überhaupt, nur aus ihren Kindertagen oder aus Omas alter Kommode.
Doch auch heute können die Dosen z.B. in der besinnlichen Weihnachtszeit eine gemütliche Stimmung schaffen und Kindern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, wie sie es schon vor mehr als 200 Jahren gemacht haben, als sie 1796 erfunden wurden, in einer Zeit, als es noch keine Elektrizität gab und die meisten Kinder nicht im eigenen Bettchen auf bequemen Kinderbettmatratzen schlafen konnten. Es gab keine Fernseher, Computer oder Radios. Musik machte man selbst, indem man sang oder Instrumente spielte oder das mechanische Musikinstrument nutzte. Von alleine oder per Drehen einer Kurbel spielte es eine Melodie und entwickelte sich mit der Zeit immer weiter. Es gab Spieldosen mit tanzenden Figuren, wie einer Ballerina im rosa Kleidchen, Spieldosen mit goldenen Verzierungen, welche mit Spiegel, Dosen mit und ohne Deckel und vieles mehr.
Doch was in der Vergangenheit gut war, muss heute nicht schlecht sein, weshalb man Kindern damit auch heute noch eine Freude machen kann. Wenn Sie z.B. Urlaub im Allgäu machen und sich das Wetter mal nicht von der besten Seite zeigt, müssen Sie die Kinder nicht unbedingt vor den Fernseher setzen, sondern lauschen der Spieluhr, was ein ganz besonderes Familienerlebnis ist. Und nicht nur auf Reisen macht das Spaß, sondern auch auf Festen schafft man damit eine besondere Atmosphäre und eine Abwechslung zum Toben auf der Ritterburg aus Holz, die einen selbst an die eigene Kindheit erinnert. Eine Spieldose ist mehr als ein nostalgischer Gegenstand, sondern vielmehr ein musikalisches Produkt, das sicher nie ganz aus der Mode kommen wird und sich als Geschenk für die Kleinen in jeder Altersstufe eignet.